Das Schulgrundstück befindet sich im vorwiegend von gründerzeitlicher Bebauung geprägten Stadtteil Pieschen. Die Leisniger Straße selbst wird auf der gegenüberliegenden Straßenseite von einem geschlossenen Blockrand gefasst. Auf der Seite der neuen Schule ist der bestehende Blockrand in Einzelbaukörper aufgelöst. Die benachbarte Lernförderschule bildet dabei einen gründerzeitlichen Solitär. Die neue Grundschule nimmt die Bauflucht der Lernförderschule auf und ordnet sich als ein zeitgemäß gestalteter Einzelbaukörper in die vorhandene städtebauliche Struktur ein.
AuftraggeberLandeshauptstadt Dresden
Fotos © Robert Gommlich
in Kooperation mit:
AGZ Zimmermann Architekten GmbH
Portfolio
Der Schulstandort befindet sich in der Südvorstadt Dresdens, einem Staddteil, der von einem sich lang in das Elbtal hineinziehenden Hang geprägt ist. In der unmittelbaren Umgebung haben nur die Russisch-Orthodoxe Kirche, die Lukaskirche und das Landeskirchenamt den zweiten Weltkrieg überstanden. Das vormals eng bebaute Umfeld ist nun geprägt von dem offenen Städtebau der 1950er und 1970er Jahre.
Der Baukörper des Sporthallenneubaus gliedert sich in zwei Zonen, den Hallenbau mit seinem großen Volumen und den zweigeschossigen Baukörper mit Sanitär- und Technikbereich, aus dem sich die Tribüne in den Hallenbau hineinschiebt. Gestalterisch heben sich die beiden Gebäudeteile voneinander ab, der Sozialtrakt verschränkt sich vor der Halle und wirkt wie eingeschoben in das große Hallenvolumen. Die Hanglage ausnutzend, sind die beiden Geschosse jeweils direkt barrierefrei erschlossen.
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Der durch einen Grünzug im Osten und dem zukünftigen Landratsamt im Westen umschlossene Neubau der Schulen im Steinpark in Freising bildet den südlichen Abschluss eines funktional und städtebaulich neu entstehenden Quartiers. In Bezug auf die örtlichen Gegebenheiten reagiert der neue Schulbau in seiner Höhe und Lage auf die umgebende Bebauung. Das neu zu entwickelnde Ensemble zwischen Grundschule, Mittelschule und Sporthalle führt die Grundideen der Durchlässigkeit, Urbanität und differenzierte Typologien des Städtebaus weiter und ergänzt diese.